111 Gründe, Hamburger SV zu lieben


111 Gründe, Hamburger SV zu lieben

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»Der HSV ist ‘n reiner Weltverein, das sach ich dir!«, wusste schon Imbissphilosoph Dittsche. Und er hat recht! Immer erste Liga, Urgestein, Meister, Pokalsieger, Europapokalgewinner – die Rothosen sind einer der erfolgreichsten Vereine in Deutschland. Anders als zum Beispiel die Bayern vermag es dieser Verein allerdings, seine Anhänger auch in tiefste Depression und Fassungslosigkeit zu versetzen.
Das Auf und Ab des Clubs bringt seine Fans an den Rand des Wahnsinns. Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt gibt es nichts beim Traditionsclub von der Alster. Apropos Tradition! Die wird hier großgeschrieben und ist neben der ruhmreichen Vergangenheit der große Halt für die nach Titeln dürstende Fanschar in der Medienstadt Hamburg, wo nach einem Sieg die Meisterschaft herbeigeredet und nach einer Niederlage der Untergang des Abendlandes prophezeit wird. Die Medien reden von einem schlafenden Riesen und liegen damit trefflich daneben, denn der HSV ist das Größte. Auf der ganzen Welt. Basta!


EINIGE GRÜNDE

Weil das Volksparkstadion (k)eine triste Betonschüssel ist! Weil es eine HSV-Fankneipe mitten auf St. Pauli gibt. Weil Felix Magath am 25. Mai 1983 das einzige Tor des Tages schoss. Weil der HSV 36 Spiele in Folge ungeschlagen blieb. Weil der HSV von den Schiedsrichtern wirklich verpfiffen wird! Weil selbst auf »Uns Uwes« einzige Rote Karte noch ein Happy End folgte. Weil der HSV 2015 Meister wird. Statistisch. Weil der HSV verlässlicher ist als der Ehering. Weil eine Raute mehr sagt als 1000 Worte. Weil es wahre Liebe ist. Weil man schon drei Mal den Stadionnamen verkauft hat und trotzdem noch ins Volksparkstadion geht. Weil Hamburg das Tor zur Welt ist. Weil sich Ernst Happel 1987 mit dem DFB-Pokalsieg aus Hamburg verabschiedete. Weil »Spundbuddel« das erste Hamburger Sportidol der Nachkriegsjahre war. Weil man den Stadionneubau mit Jutebeuteln und Ostimmobilien finanziert hat. Weil man auch im Jahre 2013 ein Sportverein und keine Kapitalgesellschaft ist. Weil man bereits 1922 mit zwei Sonderzügen nach Leipzig fuhr. Weil man in 16 Oberliga-Jahren ganze 15 Mal Meister wurde. Weil man in 231 Oberligaspielen am Rothen-baum nur 19 Niederlagen kassierte. Weil der HSV für die Arbeitsniederlegung auf der Kieler Howaldtswerft verantwortlich war. Weil Uwe Seeler 137 Tore für den HSV schoss. Weil beim HSV ein Masseur der größte Star ist. Weil der HSV die Nr.1 im Norden ist. Weil man seit 125 Jahren erstklassig spielt. Weil 72.000 Mitglieder nicht irren können.



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